Vorgaben beim Denkmalschutz

Wer die energetische Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses plant oder die Installation von Solarthermie- oder Solarstromanlagen, sollte sich frühzeitig mit der Denkmalschutzbehörde in Verbindung setzen. Was ein Denkmal ist, regelt das baden-württembergische Denkmalschutzgesetz, welche Gebäude eine „sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ nach § 24 EnEV haben, legt die Kommune selbst fest. Denkmalschutz schließt, wie die gelungenen Beispiele in der städtischen Broschüre "Energetische Sanierung vonerhaltenswerten Altbauten in Freiburg" zeigen, energetische Sanierungsmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien nicht aus. Es gibt aber einen höheren Abstimmungsaufwand und gewisse Einschränkungen. So geben die denkmaltragende Substanz und das denkmalrelevante Erscheinungsbild Zonen am Baudenkmal vor, an denen energetische Maßnahmen überhaupt möglich sind. Denkmalpfleger und Planer sind aufgefordert, diese Bereiche am Denkmal konkret zu benennen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, im bestehenden Materialkanon weiterzubauen oder aber bauphysikalisch vergleichbare Baustoffe einzusetzen. Fertigprodukte und Rundumpakete sind für das Erscheinungsbild und den Substanzerhalt der Kulturdenkmale meist nachteilig. Informationen zur Förderung der energetischen Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden finden Sie hier.

Das Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg